Montag, 22. Februar 2016

Rezension zu „Lilienschwester“ von Diandra Linnemann

 
Rezension zu
„Lilienschwester“
von Diandra Linnemann
 





Buchdetails
Erscheinungsdatum Erstausgabe : 16.12.2015
Aktuelle Ausgabe : 16.12.2015
Verlag :
ISBN: B019H2KKUQ
E-Buch Text 137 Seiten











Inhalt:

Eine magische Reise ... Lilja ist siebzehn Jahre alt und ziemlich hart im Nehmen. Das muss sie auch, als Halbwaise mit einem Alkoholiker als Vater. Als allerdings ein geheimnisvoller Fremder auftaucht, ihr Leben rettet und sie in eine andere Welt entführt, gerät sie in ungeahnte Schwierigkeiten. Vor allem, als sie ihrer Zwillingsschwester begegnet, von der sie bislang gar nichts wusste.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist angenehm leicht und sehr einfach, so dass die Seiten nur so dahinfliegen. Ich bin sehr gut in die Geschichte hineingekommen. Man ist direkt mittendrin im Geschehen.

Lilja war mir am Anfang sehr sympathisch. Sie hat es nicht leicht, meistert ihr Leben aber dennoch so gut es geht. Gegen Ende, als sie ihre Kräfte entdeckt, hat sie mich allerdings mit ihren Reaktionen etwas erschreckt. Diese haben sie dann nicht mehr ganz so gut dastehen lassen. Lilja ist ein Charakter mit positiven und negativen Eigenschaften. Dadurch wirkt sie aber sehr authentisch.
Robin ist mir etwas zu blass geblieben. Über ihn kann ich nicht viel sagen.
Iris war schwer zu durchschauen.
Die Figuren sind alle sehr unterschiedlich und haben auch ihrem Charakter entsprechend gehandelt. Das hat mir sehr gut gefallen. Dadurch wirkten sie sehr real.


Die phantasievolle Welt, die die Autorin hier geschaffen hat, hat mir wirklich sehr gut gefallen. Viele verschiedene Wesen leben zusammen und zeichnen ein buntes Bild.

Die Grundidee der Geschichte gefällt mir sehr gut. An der Umsetzung hapert es allerdings ein bisschen. In den Kurzroman ist zu viel Handlung hineingequetscht. Die Handlung ist dadurch sehr rasant.  Vieles bleibt deshalb auf der Strecke, ungeklärt und es sind zu viele Fragen offen.
Ich denke, wenn die Kurzgeschichte weiter ausgebaut und zu einem Roman umgeschrieben würde, könnte die Autorin hier einen wunderbaren Fantasyroman erschaffen. Das Potential ist auf jeden Fall vorhanden.


Trotz der Kritikpunkte war die Geschichte ein Pageturner. Sie hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. 

Fazit:

Ein interessanter und spannender Ansatz, eine tolle Grundidee mit viel Potential.

★★★☆☆
   3 von 5 Sternen

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