Donnerstag, 25. August 2016

Rezension zu „Küsse keine Capulet“ von Stefanie Hasse



Rezension zu
„Küsse keine Capulet“
von Stefanie Hasse



Cover: Impress



Buchdetails
Erscheinungsdatum Erstausgabe : 04.08.2016
Aktuelle Ausgabe : 04.08.2016
Verlag : Impress
ISBN: 9783646602265
E-Buch Text 288 Seiten
Sprache: Deutsch








Inhalt:

Heimliche Küsse, hastig geschriebene Liebesbriefchen und herzerweichende Balkonserenaden kennt Allegra höchstens aus Shakespeares Dramen, aber in der Realität ist ihr so etwas noch nie passiert. Schon merkwürdig, wenn man tagein tagaus in einem italienischen Restaurant bedient, von unzähligen Männern angesprochen wird und sich trotzdem niemals verliebt hat. Erst als ein attraktiver Neuer den Aushilfsjob im Restaurant annimmt und auch noch ihre Liebe zu »Romeo und Julia« teilt, beginnt sich eine Erinnerung in ihr zu regen, an Gefühle, die sie doch niemals hatte, und an einen Mann, den sie doch niemals kannte. Einen Mann mit eisblauen Augen, mit dem sie einst ein magisches Schicksal verband…

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker, leicht und schnell zu lesen. Dadurch ist mir der Einstieg sehr leicht gefallen. Die Seiten sind nur so dahingeflogen.

Die Geschichte ist in Akte und Szenen unterteilt, was mir in Anlehnung an Shakespears Bühnenstück sehr gut gefallen hat und passend erscheint.

Auch das Cover finde ich sehr gelungen, es ist wunderschön. Es wirkt geheimnisvoll und mysteriös und passt dadurch sehr gut zu Buch.

Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen und mich begeistert. Die Neuinterpretation von "Romeo und Julia" finde ich ausgesprochen gelungen, sie hat mich gefesselt, gepackt und mitgerissen.
Das Setting gefällt mir sehr gut. Ich konnte mir sowohl das Restaurant als auch die Unterwelt lebhaft vorstellen.

Die Handlung beginnt eher ruhig und gemächlich, eine verworrene, aber fesselnde Suche nach der verlorenen Liebe. Die zweite Hälfte ist eine spannende Suche in der Unterwelt, mit vielen Hürden, Spannung und etwas Romantik.  Hier spielen auch die Elemente der römischen Mythologie wieder eine große Rolle, die Geschichte um Amor, Psyche und Venus. Teilweise fand ich sie allerdings etwas verwirrend. Die Handlung wurde zum Schluss wieder zu schnell vorangetrieben, so dass mir die Zusammenhänge nicht immer sofort klar waren. Ich mir ab und zu ein etwas gemächlicheres Tempo gewünscht, ein bisschen mehr Tiefe und Ausschmückung der Szenen.

Auch finde ich, dass die eigentliche Liebesgeschichte zwischen Allegra und Luca etwas zu kurz kommt. Er spielt in diesem Teil nur eine untergeordnete Rolle, was ich sehr schade fand. Dadurch sind die Gefühle einfach viel zu kurz gekommen, die eine solche Liebesgeschichte tragen und zu etwas Besonderem machen.

Die Handlung war aber dennoch durchweg spannend und interessant, geheimnisvoll, mysteriös mit schönen fantastischen und mythischen Elementen gespickt und mitreißend.
Ich möchte aber nicht näher auf den Inhalt eingehen, sonst verrate ich einfach zu viel. Es lohnt sich auf jeden Fall, die Geschichte von Allegra und Luca zu lesen.

Die Neuinterpretation von "Romeo und Julia" hat mir trotz meiner kleinen Kritikpunkte gut gefallen und konnte mich fesseln. Die Geschichte hat mir eine schöne Lesezeit beschert und mich gut unterhalten.

Fazit:

Ein gelungener Abschluss, eine fesselnde Neuinterpretation der größten Liebesgeschichte aller Zeiten, die mir eine schöne und unterhaltsame Lesezeit beschert hat. Leseempfehlung!

★★★★☆
4 von 5 Sternen

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